KitaRel - Religionspädagogische Datenbank

Interkultureller Kalender

Kulurelle Vielfalt in der Kita!
Vielerorts ein Alltag, der Kindern die Möglichkeit bietet wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander zu erleben.

Die Feste im Jahreskreis, die Feste der Religionen, bieten dazu eine Fülle von Möglichkeiten. Sie laden ein einander Gastgeberin und Gastgeber zu sein, voneinander zu erzählen, sich zu verständigen und dadurch nicht nur die Bedeutung der religiösen Orientierung anderer zu begreifen, sondern auch selbst einen Platz in dieser Vielfalt zu finden.

Kulturelle Vielfalt sichtbar machen!
Dazu soll der Interkulturelle Kalender behilflich sein. Hier sind die wichtigsten Fest- und Feiertage der drei monotheistischen Weltreligionen (Judentum, Christentum und Islam) mit einer kurzen Erläuterung aufgeführt.

November 2016

1. November:

  • Allerheiligen (Christentum); Reformationssonntag >

    Allerheiligen ist ein katholischer Feiertag/ Hochfest. An diesem Tag gedenken Katholiken aller bekannten sowie unbekannten Heiligen. Traditionell geschieht das im Ausgleich dafür, dass nicht jedem der frommen Glaubensvertreter ein einzelner Tag gewidmet werden kann und außerdem auch diejenigen bedacht werden sollen, die niemals offiziell zu Heiligen erklärt worden sind

2. November:

  • Allerseelen (Christentum) > Im Unterschied zu Allerheiligen wird an Allerseelen der verstorbenen Verwandten, Freunden und Bekannten gedacht. Brauch ist es zu diesem Anlass unter anderem, den Friedhof zu besuchen, Fürbitten für Verstorbene zu halten, Grablichter zu entzünden und Gräber mit frischen Blumen zu schmücken.

13. November:

  • Volkstrauertag (national)

16. November:

  • Buß- und Bettag (Christentum) > Feiertag der evangelischen Kirche in Deutschland (oft ökumenisch, also gemeinsam mit den Katholiken begangen), der auf Notzeiten zurückgeht. Im Lauf der Geschichte wurden Buß- und Bettage immer wieder aus aktuellem Anlass angesetzt. Angesichts von Notständen und Gefahren wurde die ganze Bevölkerung zu Umkehr und Gebet aufgerufen.

20. November:

  • Totensonntag/ Ewigkeitssonntag (national/ Christentum)> Gedenktag für die Verstorbenen in den evangelischen Kirchen Deutschlands und der Schweiz. Letzter Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit   und damit der letzte Sonntag des Kirchenjahres. 

27. November:

  • 1. Advent (Christentum) > lat. adventus = Ankunft, bezeichnet die Jahreszeit, in der sich die Christenheit  auf das Fest der Geburt Jesu - die Menschwerdung Gottes - vorbereitet. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen. Mit dem ersten Adventssonntag beginnt für die römisch-katholische und auch die evangelische Kirche das neue Kirchenjahr.  

Dezember 2016

4. Dezember:

  • Hl. Barbara (die "Ausländerin") von Nikomedien (Christentum) > Gedenktag der hl. Jungfrau und Martyrerin, eine der 14 Nothelfer, Patronin der Bergleute, Architekten und Sterbenden)
  • 2. Advent 
    Das Thema des 2. Sonntags im Advent wendet sich jetzt dem erlösenden Aspekt Gottes zu, nachdem am 1. Sonntag im Advent die Macht des Herrschers im Vordergrund stand. An diesem Tag denken die Christen besonders an den Tag, an dem Gott diese Welt erlösen wird. Noch stehen wir in dieser Welt der Not und der Schuld, noch warten wir auf den Erlöser, der schon naht. In aller Trübsal unseres Lebens hören wir die Verheißungen, die uns mit Hoffnung erfüllen und deren Einlösung wir geduldig erwarten.

6. Dezember: Fest des Heiligen Nikolaus. Die Gestalt des Heiligen Nikolaus geht auf den Bischof von Myra zurück, der um 280 n. Chr. in Lykien, im Südwesten Kleinasiens, geboren wurde. Wir wissen, dass er um 300 zum Metropoliten der kleinasiatischen Hafenstadt Myra geweiht wurde und im Zuge der Christenverfolgungen in Gefangenschaft geriet. Belegt ist außerdem seine Teilnahme am 1. Konzil in Nicäa sowie sein Tod am 6. Dezember. Die Jahreszahl seines Todestages liegt zwischen 345 und 351 n. Chr.

8. Dezember: Mariä Empfängnis (Christentum)> katholischer (in Österreich auch ein gesetzlicher) Feiertag zur Empfängnis der Gottesmutter Maria durch ihre Mutter Anna (findet also 9 Monate vor der tatsächlichen Geburt Marias statt). Damit verbunden: Das Dogma der "unbefleckten Empfängnis Mariens": katholische Glaubenslehre, nach der Maria vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt wurde. Damit habe Gott Maria vom ersten Augenblick ihres Lebens an vor der Sünde bewahrt, weil sie die Mutter Gottes werden sollte.

10./11. Dezember: Mevlid > isalmischer Feiertag zur Nacht der Geburtstag des Propheten Muhammad

13. Dezember: Hl. Luzia ("Licht-Trägerin") von Syrakus (Christentum) > Martyererin im 3./4. Jhd., Patronin der Blinden

11. Dezember: 3. Advent (Christentum)> Am 3. Sonntag im Advent steht der "Vorläufer des Herrn", Johannes der Täufer, dessen Aufruf zur Buße auch in der heutigen Zeit erklingt. Er ist es auch, der hingewiesen hat auf das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt. So bekennen die Christen ihre Schuld in dem Vertrauen, dass sie in Christus die Erlösung haben. 

18. Dezember: 4. Advent (Christentum) > Der 4. Advent ist von Freude geprägt, denn das Fest der Geburt Jesu ist nahe. Die Christen hören den Lobgesang Marias, der Mutter Jesu, und preisen mit ihr die Größe des Herrn. 

24. Dezember: Heiligabend (Christentum)> Der Heilige Abend, auch Heiligabend genannt, ist der Vorabend des Weihnachtsfestes; vielerorts wird auch der ganze Vortag so bezeichnet. Am Abend findet unter anderem in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Liechtenstein traditionell die Bescherung statt. Als Heilige Nacht oder als Christnacht wird die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember bezeichnet.

25. Dezember:

  • 1. Weihnachtsfeiertag (Christentum)> Weihnachten, auch Weihnacht, Christfest oder Heiliger Christ genannt, ist das Fest der Geburt Jesu Christi Festtag ist der 25. Dezember, der Christtag, auch Hochfest der Geburt des Herrn. Das Christfest ist der eigentliche Geburtstag Jesu, ist jedoch völlig hinter dem Heiligen Abend zurückgetreten. Weihnachten ist mit Ostern und Pfingsten eines der drei Hauptfeste im christlichen Kirchenjahr.
  • Chanukka/ Hannuka oder auch jüdisches Lichterfest wird vom 25. Dezember bis zum 01. Januar 2017 gefeiert. Es findet immer am 25. Tag des jüdischen Monats Kislew statt. Eingeführt wurde das Fest von Juda Makkabi und seinen Brüdern im jüdischen Jahr 3597 (164 v. Chr.). Gefeiert wird in dieser Zeit die Wiedereinweihnung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem nach dem Sieg über die syrische Dynastie der Seleukiden. Gedacht wird auch der Zeit, in der Israel unter der griechischen Herrschaft leiden musste. 

26. Dezember: 2. Weihnachtsfeiertag und Stephanstag (Christentum) > Der zweite Tage des Christfestes ist zugleich der Tag des Erzmartyerers Stephanus.

31. Dezember: Silvester (nationaler Feiertag zum Jahreswechsel)

Aktuelles

Aktiver Naturschutz hat eine religionspädagogische Relevanz! Der NABU hilft dabei!

Weiterlesen

Jetzt teilnehmen, 250 Euro gewinnen und mit der ULLA ausgezeichnet werden!

Weiterlesen

DiCV, kefb, irum und KatHO Paderborn bieten ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Weiterlesen

Fortbildungen

Ausstellung und Erlebnisworkshops vom 4.09.-20.10.2017 bei der kefb in Paderborn

Weiterlesen

Das christliche Bildungswerk DIE HEGGE lädt auch 2017 ein zu

GODLY PLAY (Gott im Spiel). Mit Kindern Glauben und Bibel spielerisch entdecken.

Weiterlesen